Dawn of a New Day
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Templer

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Beitrag von Quina Sa Jan 01, 2022 1:14 pm



Templer Religi11

Templer

Namasté***As-Salamu 'alaikum***Schalom

Der „Temple of a Thousand Beliefs” hat seinen Sitz in der Altstadt von Dunedin und wurde in der Nähe der Universität erbaut. Ursprünglich lebten hier praktizierende Hinduisten. Als der Virus über die Menschen hinwegfegte und alle religiösen Institutionen zusammenbrachen, konnten sie in den daraus folgenden Unruhen als einzige Religionsgemeinschaft ihr Heiligtum schützen und bewahren. Der Tempel ist heute das einzige noch existierende und erhalten gebliebene religiöse Bauwerk. Das wichtigste Ziel, das im „Temple of a Thousand Beliefs“ verfolgt wird, ist den Menschen in Erinnerung zu rufen, dass die Gedanken frei sind. Außerdem wird dieser Tempel genutzt, um besser über die verschiedenen religiösen, philosophischen und spirituellen Ansichten aufzuklären. Die Aufklärung und das Verständnis anderer Ansichten tragen entscheidend dazu bei, diese zu tolerieren und den eigenen Glauben nicht für den einzig Richtigen zu halten. Der Tempel soll genutzt werden, um die Gemeinsamkeiten aller Weltanschauungen zu betonen und um die Toleranz zu stärken. Alle Menschen egal welcher religiösen oder spirituellen Herkunft sind Willkommen. Nur zu gerne erinnert die Gemeindevorsteherin und praktizierende Hinduistin Aastha Devi daran, dass Neuseeland zwar schon immer ein säkulares Land war, religiöse und spirituelle Ansichten trotzdem in vielen kulturellen Traditionen einen Platz fanden. Das ist auch heute noch so, viele Jahre nach dem Virus.

Menschen aus allen religiösen Gruppen kommen heutzutage im Tempel zusammen, um gemeinsame Feste zu feiern, ihren Toten zu gedenken oder gemeinsame Messen abzuhalten. Die Gemeindevorsteherin weiß genau, was heutzutage auf den Straßen los ist. In Dunedin streifen auch Fanatiker mit ihren martialischen Ansichten umher. Doch ein Großteil der Menschen versucht sich nach dem Wegfall aller dogmatischen Lehren ein eigenes Bild davon zu machen, was die Welt im Inneren zusammenhält. Religiöse Spiritualität ist nach dem Virus keineswegs verschwunden, wie manche Säkularisierungstheoretiker das vorher sicherlich angenommen hätten. So lange der Mensch existiert, gibt es auch den Glauben an eine höhere Bewusstseinsebene. Jeder einzelne Mensch strebt nach Sinndeutung und Einordnung von gemachten Erfahrungen, um eine objektive Weltansicht zu konstruieren. Selbst ein Virus, oder mittlerweile sogar der zweite Virus, kann dieses Bedürfnis nicht zum Schwinden bringen. Vor dem Virus wurde jeder Mensch in eine Gesellschaft hineingeboren, die bereits vorgefertigte Weltansichten besaß. Somit formten die religiösen Institutionen die Weltansicht des Individuums und überwachten die strengen Richtlinien respektive Traditionen. Ohne diesen prägenden Einfluss der Erwachsenen hatte eine Art Transformationsprozess eingesetzt, dessen Ergebnis ein spiritueller Pluralismus war. Heutzutage geht es mehr denn je um das Streben nach subjektiven Transzendenzen im Mittelpunkt einer privatisierten individuellen Spiritualität. Während die sinnstiftenden Institutionen verschwunden sind, existiert heute ein spiritueller Markt, auf dem die Interessierten Menschen sich das Beste für sich und ihren Lebensweg aussuchen können. Ihre Gegenwartskultur zeichnet sich heute dadurch aus, dass jeder Mensch nach eigenen subjektiven Erfahrungen und einer individuellen Weltansicht strebt. Eben diese Erfahrungsorientierung ist ausschlaggebend für die moderne Spiritualität sowie eine entschiedene Orientierung an den subjektiven Erfahrungen, die als besonders und herausragend gedeutet wurden. Alle Erfahrungen werden als unmittelbare Äußerungen von sakralen Wirklichkeiten wahrgenommen, erfahren eine religiöse respektive spirituelle Deutung und sind eingebettet in die individuelle Weltansicht.

Im „Temple of a Thousand Beliefs" kommen die Menschen zusammen, tauschen sich aus und formen ihren Glauben zu einem bunten Patchwork, wenn dies erwünscht ist. Kein Zwang in der Religion, ist für Aastha Devi das entscheidende Credo. Wer seinen Glauben frei von fremden Einflüssen leben und praktizieren möchte, findet im Anwesen auch private Orte der Stille und Einkehr. Das gemeinschaftliche Zusammenleben regelt ein allgemeiner Knigge.



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Beitrag von Quina Sa Jan 01, 2022 1:34 pm

Hindus
Alle hier aufgeführten Mitglieder der Familie Devi sind miteinander verwandt und haben weitreichende familiäre Verbindungen zu der indischen Techno-Familie. Beide Tribes stehen im engen Austausch miteinander und unterstützen sich gegenseitig.

Vor dem Virus waren die indische Neuseeländer die am schnellsten wachsende Kiwi-Ethnie und die zweitgrößte Gruppe neuseeländischer Asiaten. Zwischen 1970 und 1980, als die Politik von einer restriktiven Einwanderungspolitik geprägt war, kamen vor allen Fachkräfte und Studenten nach Neuseeland. Was die Familie Devi, die mit den Templern enge Kontakte pflegt, allerdings so besonders macht ist die Tatsache, dass ihre Wurzeln bis in das 18. Jahrhundert zurückreichen. Sie kamen nämlich als Besatzungsmitglieder auf britischen Schiffen und wurden in dieser fremden, neuen Welt sofort heimisch. Wo die Götter wohnen, da werden auch sie bleiben. Als Gründungsmitglieder der Technos haben sie gute Verbindungen zu allen Tribes und verfolgen stets eine sehr diplomatische Einstellung.

   
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Aastha Devi-frei

   

   
Prayaga Martin| 23 Jahre| Gemeindevorsteherin


Aastha Devi schrieb: „Wir sollten uns aktiv die Gemeinsamkeiten und nicht die Unterschiede vor Augen führen. Wir alle suchen Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens sowie nach der Herkunft und der Zukunft des menschlichen Daseins. Alle religiösen, philosophischen und spirituellen Ansichten spenden den Menschen viel Hoffnung und Kraft. Den eigenen Glauben für den einzig Richtigen zu halten, ist heute nicht mehr zeitgemäß. Um in Frieden zusammen zu leben müssen alle Gläubigen sämtlicher Weltanschauungen zusammenarbeiten. Nur so kann der Wideraufbau dieser Welt gelingen. Eine Kultur der Anerkennung dieser Vielfalt zu schaffen, ist der wichtigste Schritt dorthin! Lasst uns diesen Tempel nutzen, um über den eigenen Tellerrand zu schauen, um Neues zu lernen und um unsere Mitmenschen so besser zu verstehen. Geht in den Dialog für ein friedliches Zusammenleben in Vielfalt! Eine plurale Gesellschaft mit lebendigem Austausch bereichert jede einzelne Lebenswelt.“

Aastha Devi rezitiert Mantren, ihre Anhänger wiederholen sie. Die herbeigerufenen Ahnen werden mit Opfergaben verehrt, beispielsweise mit Blumen, Pflanzen-Samen und geweihten Speisen. So wird den Ahnen für alles gedankt, was sie getan haben. Mit ihren präzisen Anleitungen führt die Priesterin durch die Zeremonie und beendet sie nach eineinhalb Stunden mit einem letzten Mantra. Für Aastha ist ihr Beruf eine Möglichkeit, ihre Religion und Kultur zu praktizieren. Als Hindu-Priesterin ist sie Mittlerin zwischen den Gläubigen und den Göttern. Sie führt die Rituale durch, im Zuge derer die Menschen durch Gaben und durch die Anrufungen der Priester ihre Gottheit auf sich aufmerksam machen und ihre Gunst erlangen wollen.

Der Tempel war immer schon in den Händen der Devis. Mit acht Jahren nahm sie die Ausbildung zur Hindu-Priesterin auf und dank ihres ausgezeichneten Gedächtnisses lernte sie alle Veden sehr schnell und konnte das heilige Wissen somit jederzeit fehlerfrei wiederholen. Mit der Zeit wuchs ihr Verständnis für die tiefe Bedeutung der Texte und somit auch die spirituelle Verbundenheit zu allem Göttlichem. Als der Vater von Aastha, Hindu-Priester und zusammen mit ihrer Mutter auch Leiter des Tempels, am Virus verstarb, übertrug er ihr auf dem Sterbebett die Verantwortung für die Hindu-Gemeinschaft von Dunedin. Diese Pflicht nimmt die charismatische Rhetorikerin bis heute sehr ernst. Gemeinsam mit ihren Glaubensbrüdern konnte sie den Tempel gegen Plünderer und feindlichen Tribes halten sowie verteidigen. Aber das reichte ihr nicht, denn den dauerhaften Kriegszustand der Stadt empfand sie als Makel und sie wollte nicht, dass die Götter sie dereinst im Jenseits fragen werden, warum sie nie etwas dagegen unternommen hat. So wurde es zu ihrer Aufgabe, den Frieden zwischen den Tribes ebenso zu halten und zu bewahren, wie dies auch mit dem Tempel als Hafen für alle Gläubigen möglich war.

Die Welt befindet sich nach dem Virus im Wandel. Was einst als beständig galt, ging verloren, was einst Halt bot schwand dahin. Sie sah die vielen Gemeinden, die nicht das Glück hatten und von ihren Kultstätten vertrieben wurden und schritt beherzt ein. Der Tempel ist das Haus der Götter und warum sollte dort nur Platz sein für die Hindu-Gottheiten? Was ist ein Gott anderes, als ein Ideal dem es nachzueifern gilt? Sie verschrieb sich dem interreligiösen Dialog und lud die Anhänger von allen Religionen und Weltanschauungen ein, im Tempel zu wohnen und gemeinsam den Willen des Göttlichen zu erforschen, Menschen zu inspirieren und die heilige Botschaft gemeinsam in die Welt hinauszutragen. So entstand die Idee vom "Temple of a Thousand Beliefs", einem friedlichen Ort für alle religiösen, philosophischen und spirituellen Ansichten, ein Ort ohne Zwang und Hass. Die Gemeinde wächst und mit den Jahren haben die Templer sehr viele Anhänger gewonnen und mannigfaltige Freundschaften in alle möglichen Tribes geschlossen. Mit den Technos versteht sie sich sehr gut, denn immerhin ist sie mit einem Teil der Menschen dort verwandt und die Hindu-Gemeinschaft hält immer zusammen. Sie haben viel Kummer und Leid gemeinsam überstanden, sahen Kriegstreiber kommen und gehen und egal was die Zukunft durch die neue Virus-Mutation für sie bereithält, so lange die Menschen ihren Glauben nicht verlieren und dem göttlichen Licht vertrauen, wird alles gut.


   
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Kajol Devi-frei

   

   

   
Kajol Devgn| 18 Jahre| Tempeldienerin
Kajol ist eine herzensgute junge Frau, die sich gern um andere kümmert. Sie hat immer ein offenes Ohr für jeden und will so gut es geht helfen, sie kann aber auch zur Furie werden wenn jemand an ihre Familie will oder dieser etwas tun. Ferner ist sie sehr terlieb und mag Kinder. Kajol hatte eine normale Kindheit und wuchs in Timaru auf. Ihre Eltern betrieben einen Brautmodenladen, den sie später nach einer Ausbildung zur Verkäufern übernehmen sollte. Sie liebte es die tollen Sachen zu sehen und wollte gern irgendwann selber pompös heiraten. Dann kam der Virus und alles wurde anders. Sie folgte dem Aufruf ihrer Cousine, Aastha, und zog nach Dunedin. Unterwegs trafen sie auf Thomas, der sie begleitete. Zwischen den beiden entwickelte sich kurz drauf mehr als nur eine Freundschaft. Im Umland von Dunedin fanden sie ein Waisenkind und Kajol wurde die Ersatzmutter. Somit waren Kajol und Thomas sehr früh "Eltern". Kajol liebte die kleine Kunthea vom ersten Tag. Sie gelangten zum Tempel, der für sie zu einem Hort der Ruhe wurde. Hier konnten sie als gemeinsame Familie wachsen. Kunthea sollte kein Einzelkind bleiben, also versuchten die Beiden ein eigenes Kind zu bekommen. Leider endete dies in einem Drama. Nach einem Streit, sie weiß heute selbst nicht mehr was der Auslöser war, fiel sie hochschwanger die Treppe hinunter und hatte eine Fehlgeburt. Seither leidet Kajol an Depressionen, doch ihre Familie fängt sie immer wieder auf und steht ihr liebevoll zur Seite. Im Tempel ist sie für die Bilder und Götterstatuen verantwortlich, betet viel und bringt tägliche Opfer dar. Sie malt gerne, verdreht Sprichwörter und liebt scharfe Speisen.


   
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Isha Devi-frei

   

   
Taapsee Pannu| 20 Jahre| Tierpflegerin

   Isha unterscheidet sich völlig von ihrer jüngeren Schwester Kajol, denn sie verstand sich nie als "Menschenflüsterin" und hatte immer schon ein weitaus besseres Verhältnis zu allen Tieren. Als selbst ernannte Tierempathin besaß sie bereits als Kind die Gabe, sich mit jedem Tier sofort anzufreunden und intuitiv zu begreifen, was dem Mitgeschöpf fehlt und wie sie Abhilfe schaffen kann. Zum Verdruss ihrer Eltern wollte sie keine Verkäuferin werden und schon gar nicht im Brautmodenladen arbeiten, einen Beruf mit Tieren auszuüben war ihr Ziel. In der Schule war sie nicht unbedingt die Beste. In den Fächern, die ihr besonders Spaß gemacht haben, Kunst, Bio und Erdkunde, war sie gut. In den anderen schlechter. Sie wollte nach der elften Klasse abgehen und mit einem Schulabschluss und ihren zahlreichen Praktika in Arztpraxen sowie Zoohandlungen hätte sie auch gute Berufschancen gehabt, allerdings machte der Virus ihr einen Strich durch die Rechnung.

Aastha lockte auch sie mit zahlreichen Versprechungen nach Dunedin und hat Wort gehalten. Diese Stadt hat nämlich einen sehr schönen Zoo und anders, als in den restlichen Städten von Neuseeland, wurden die Tiere hier nicht geschlachtet und bekamen ein angemessenes Leben unter Aufsicht der Technos. Schnell stand für sie der Entschluss fest, dass sie mithelfen wollte und ließ sich als Arbeitskraft anwerben. Einerseits ist sie eine gläubige Templerin, die besonders interessiert ist an Tieren in allen Religionen sowie tierköpfigen Gottheiten oder tierische Avataren, gleichwohl hilft sie aber auch dabei mit, dass die medizinische Versorgung der Tiere zu jedem Zeitpunkt gewährleistet ist. Dank der Hilfe der Technos, kann sie sich jederzeit weiterbilden und wird in ihrem Traumberuf immer besser.

Sie leidet allerdings unter einer sozialen Phobie und redet nur sehr ungerne mit Menschen. Aber wenn sie mit den Tieren beschäftigt ist oder über ihre Arbeit sprechen kann, dann funkeln ihre warmen Augen vor Leidenschaft und sie verliert jegliche Scheu. Der Umgang mit den Tieren gefällt ihr total, denn es passiert immer wieder etwas Neues und man lernt auch immer dazu. Die Aufgaben sind so vielfältig und man ist natürlich immer draußen. Da der Zoo sehr viele Tiere hat, ist auch die Arbeit mit den Tieren sehr unterschiedlich. Beim Umgang mit Tieren sollte man sich nämlich immer vor Augen halten, dass jedes Tier ein Individuum ist, weiß Isha stets zu berichten. Dabei ist ein hohes Maß an Sorgsamkeit wichtig, da es sich um ein lebendes, fühlendes Tier handelt. Wenn es einem der Tiere nicht gut geht, entscheidet sie zusammen mit dem für den Zoo verantwortlichen Tribe und einem Techno-Mediziner über das weitere Vorgehen. So zurückhaltend sie bei Menschen auch ist, umso unnachgiebiger kann sie bei der Durchsetzung von Tierwohl und gerechter Versorgung sein.


 
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Rahul Devi-frei

 

 

 
Adarsh Gourav| 18 Jahre| Putzdienst

  Ram hat sein Leben verändert, wenn auch unfreiwillig. Saubere Bürogebäude und strahlende Fensterfronten waren vor dem Virus in der allgemeinen Wahrnehmung völlige Selbstverständlichkeiten. Die Pandemie hat sichtbare Spuren hinterlassen, denn viele Böden sind heute verschmutzt und durch die Fenster fällt kein Licht mehr in die Räumlichkeiten. Büros, Gebäude und Fassaden bieten vielen Menschen einen sicheren und abwechslungsreichen Wohn- und Arbeitsplatz. Kaum hatten sich die Technos in Dunedin ausgebreitet, stieg der Bedarf nach billigen Arbeitskräften und ob die Gegner von Ram das glauben oder nicht: Ram hat bei der Auswahl der Reinigungskräfte sehr stark darauf geachtet, dass sie nicht nur die nötige Eignung mitbrachten, sondern ihre Arbeit völlig freiwillig ausübten.

Der jüngere Bruder der Gemeindevorsteherin ist kein gebildeter, aber ein durchaus intelligenter Mann. Als die Hindus nicht nur ihren Tempel gegen alle Eindringlinge verteidigen konnten, der Öffentlichkeit zur Verfügung stellten und alle Religionsgemeinschaften zur Teilhabe aufriefen wusste er genau, dass sehr viel Dreck entstehen wird und kein Mensch sich dafür verantwortlich fühlt. Er gewahrte, dass die Technos eine gute Möglichkeit bieten um sich beruflich zu bilden und gleichzeitig konnte er seinem Tribe auf einzigartige Weise helfen. Er bestand die Persönlichkeitsanalyse von Ram mit einem herausragenden Ergebnis und wurde zum Leiter des Putzdienstes ernannt - er ist zwar kein Techno und formal betrachtet eine externe Arbeitskraft, aber seine Zugehörigkeit zu den Templern verschafft ihm trotzdem Einsichten aus beiden Lebenswelten.

Rahul ist, anders als seine beiden Schwestern, eher der introvertierte und unscheinbare Mensch. Er hält sich oft bedeckt, bleibt im Hintergrund und achtet sehr penibel auf eine ordentliche und saubere Umgebung. Mit Stolz denkt er oft an die vielen Projekte zurück, welche mehrere Wochen andauerten, bei dem sein Team im Auftrag der Technos eine Vielzahl verschiedener Reinigungsarbeiten, über mehrere Stockwerke durchführten. Wenn man am Ende das Ergebnis sieht, was man alles geschafft hat und weiß, man hat einen Teil zu dem Ergebnis beigetragen, gibt das einem einfach ein tolles Gefühl. Er hat Spaß am Reinigen und am Bearbeiten von Oberflächen, am Bedienen von Maschinen und liebt chemische Prozesse. Er fühlt sich in seiner Funktion sehr wohl und geht jeden Tag gerne auf die Arbeit. Die abwechslungsreichen Eindrücke, die Vielfalt der auszuführenden Arbeiten und ein tolles Team machen diesen Job zu seinem Traumberuf! Der Traum hat allerdings seine Spuren hinterlassen. Nicht nur, dass er inzwischen einen deutlichen Putzfimmel entwickelt hat, seine Keimpfobie kann hin und wieder wahnhafte Züge annehmen.


 
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Ramaneeya Devi-frei

 

 

 
Sanya Malhotra| 20 Jahre| Diplomatin

 Ramaneeya Devi ist eine sehr moderne, autarke und selbstbestimmte Frau, die sich sowohl privat als auch beruflich auf keine Kompromisse einlässt. Was Freunde an ihr schätzen, ist ihre Stärke, aber auch die Fähigkeit, ihre Verletzlichkeit selbst wahrzunehmen und auch zu zeigen. Sie ist zwar teamfähig, aber im Herzen eine Einzelgängerin. Sie scheut vor unkonventionellen Mitteln nicht zurück und kann sich doch elegant auf dem diplomatischen Parkett bewegen. Ziel jeder Diplomatie ist für sie das Leben von Menschen zu verbessern. Das bedeutet konkret, bis an die Grenzen zu gehen und politische Forderungen zu stellen. Ein guter Diplomat muss Visionär und Realist in einem sein. Ramaneeya ist nicht die Frau für halbe Wege und sie riskiert lieber die eigene Position, als ihre Werte zu opfern, für die sie einsteht – bis zur letzten Konsequenz.

Die jüngere Schwester der Gemeindevorsteherin weiß ihre spitze Zunge gekonnt so einzusetzen, dass sie Gehör findet und trotzdem ohne gekränkte Gefühle ihre Ziele erreicht. Vor dem Virus wollte sie Journalistin werden, viel reisen und auch ein Buch schreiben, daraus wurde in Folge der Pandemie leider nichts. Gemeinsam mit ihrer Schwester baute sie die Tempel-Gemeinschaft auf und sicherte ihn gegen Eindringlinge jeglicher Art, die gewieften Rethoriker und Wortakrobaten mit ihren Gefolgsmännern lagen besonders stark in ihrem Fokus. Sie hatte sich nämlich zur Aufgabe gemacht, dass sie Konflikte vermeiden wollte, noch ehe sie entstanden und Menschen neigten eben zu dummen Taten, wenn eine charismatische Persönlichkeit ihnen den Kopf verdrehte. Alleine die Familie hielt sie davon ab, sich mit Ram anzulegen, denn einige der Devis gehörten bereits zu den Technos der ersten Stunde und kannten seine Skrupellosigkeit aus erster Hand. Sie hielt sich in den ersten Jahren nach dem Virus bedeckt, zog im Hintergrund die Fäden und ließ ihre offiziellen Verlautbarungen nur über die Familie und vertrauenswürdige Kuriere ausrichten. Als Whitney zur Technoqueen wurde, ging sie an die Öffentlichkeit und schloss sich als externe Beraterin dem diplomatischen Corps der Technos an. Sie ist eine starke Netzwerkerin und sammelt Kontakte sowie Freundschaften in alle Richtungen. Sollte ein religiöser Konflikt entstehen oder die Interessen der Templer müssen vertreten werden, vor Gericht gar oder in einem der Sektoren, dann fühlt sie sich berufen und bewältigt als "Troubleshooter" alle Aufgaben mit ihren analythischen Verstand und ihrer unkonventionellen Art.



   
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Zuletzt von Quina am Sa Jan 22, 2022 8:33 pm bearbeitet; insgesamt 15-mal bearbeitet






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Beitrag von Quina Sa Jan 01, 2022 1:50 pm



   


   
Juden

   
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Esther-Rahel Sofer-frei

   

   

   
Maya Saban| 23 Jahre| Rabbinerin


Esther-Rahel schrieb:Das Judentum zielt einfach nicht auf das Normale (Profane) im Leben, sondern auf das Besondere (Heilige) ab. Deswegen wird alles im Judentum zu etwas Besonderem. Für mich persönlich bedeutet das, dass ich gar keine normalen Beziehungen zu meinen Freunden, Bekannten und Kollegen anstrebe. Ich möchte besondere Beziehungen zu ihnen haben und in jeder einzelnen Beziehung das Besondere wertschätzen. Wenn wir alle eines Tages in der Lage sind, das Besondere in uns und in den Anderen wertzuschätzen, uns gegenseitig also nicht mehr klein machen, sondern groß - dann dürfte die messianische Zeit endlich erreicht sein.

Liberal, lesbisch und gläubig - die enthusiastische Rabbinerin fährt heute eine klare Programmatik: ein Judentum, das Freude bereitet, ein Judentum, in dem getanzt werden darf, in dem es eine intime Beziehung zu Gott gibt (ausgedrückt durch die Gebetsriemen), ein Judentum, in dem neben einer geistig-intellektuellen immer auch eine erotisch-mystische Komponente bestanden hat, ein Judentum, in dem sich Frauen selbstbestimmt ausdrücken können - und vor allem: ein Judentum, das heute in Neuseeland, in Dunedin, seinen Ort haben kann.

Ihre Mutter, selbst dem liberalen Zweig des Judentums zugehörig, hat ihr alles beigebracht. Vor den Feiertagen hat die Familie über die Geschichten in der Thora gesprochen, auch wieso es dieses Essen und jene Musik gibt, und alles gemeinsam vorbereitet. So ist sie groß geworden. Außerdem war sie von klein auf in der Gemeinde tätig: erst in einer Kindergruppe und dann auch beim Gottesdienst, später im Jugendzentrum. Sie fand das Rabbinat schon immer sehr spannend und hat sehr stark zu den jeweiligen Funktionsträgern aufgesehen, kam allerdings erst sehr spät auf die Idee, ebenfalls diesen Weg einzuschlagen. Während der Pandemie wusste sie noch nicht gleich, was aus ihr werden sollte und so wanderte sie als Predigerin durch Neuseeland. Sie traf auf verschiedene Menschen, führte viele inspirierende Gespräche und fällte dann die Entscheidung, dass sie das Rabbinat für eine Gemeinde übernehmen will, damit das gemeinsame jüdische Erbe nicht völlig verloren geht. In Dunedin angekommen, lockte sie der Tempel an, der bereits viele unterschiedliche Religionen beinhaltete. Sie war sofort fasziniert und schloss sich mitsamt ihrer Gefolgschaft den Templern an.

Seit sie das Rabbinat übernommen hat ist ihr aufgefallen, dass es viele Juden gibt, die abseits von Gemeinden groß geworden sind. So kam es zu einem "Grundkurs Judentum". Die Gruppe trifft sich alle zwei Wochen für anderthalb Stunden und bespricht ein Thema. Ihr Anliegen ist es nicht, die Gesellschaft aufzuklären, sondern allen Menschen die Möglichkeit zu geben, ihr Wissen zu erweitern. Eine Inspirationsfigur aus der Thora ist für sie die Prophetin Mirjam. Sie ist schon oft in den Predigten vorgekommen. Sie möchte auch Frauen hervorheben, weil Männer aus biblischen Geschichten bekannter sind. Wenn es diese mutige Anführerin nicht gegeben hätte, wäre Moses in seinem Schilfkörbchen ertrunken. So wie diese Gestalt viele Menschen inspirieren konnte, so möchte auch Esther-Rahel ein Vorbild sein: Sie will junge Menschen wieder für jüdisches Leben begeistern und die Themen, die ihnen wichtig sind, in die Gemeinde tragen. Das gelingt ihr unter anderem auch mit ihrem musikalischen Projekt "Jewdyssee", wo sie in ihrer Freizeit die Texte jiddischer Klassiker mit modernen Pop- sowie Club-Sounds verbindet und diese gemeinsam mit anderen aus ihrer Gemeinde öffentlich aufführt.


   
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Tovah Sofer-frei

   

   

   
Odeya Rush| 20| Tempeldienerin

   Als jüngere Schwester einer lesbischen Rabbinerin steht man grundsätzlich zwischen den Stühlen. Die einen reduzieren die arme Tovah auf ihre jüdische Herkunft und glauben zu wissen, was dies wohl für ihr Leben bedeutet und die anderen sehen nur die lesbische Schwester und unterstellen eine genetische Unabdingbarkeit, machen sie gar für alles Schlechte verantwortlich. Dabei möchte Tovah einfach nur Mensch sein und dafür geliebt oder gehasst werden, wer sie ist und was sie darstellt, nicht was andere für ein Stereotyp in ihr zu erkennen glauben. Während ihre ältere Schwester sich stets in den Mittelpunkt drängte, versuchte Tovah während der Schulzeit nicht aufzufallen. Sie wollte sich anpassen, am Kleidungsstil oder Verhalten nicht als Fremde oder Minderheit betrachtet werden. Es kam ihr so vor, als würde sie nicht dazugehören und zugleich wollte sie sein wie die anderen. Sie war, gerade durch feindselige Menschen, immer wieder zahlreichen Mobbingattacken ausgesetzt. Damit hadert sie heute immer noch und wer sie darauf anspricht oder in eines ihrer Fettnäpfen tritt, wird ihr hitziges Temperament sehr schnell hervorlocken. Dabei ist sie gar nicht aufbrausend, eher nachdenklich und zurückhaltend. Am Judentum hat sie schon immer die mystische Tradition fasziniert und so bezeichnet sie sich heute als Kabbalistin und Zahlenmystikerin.

Nicht nur das, sie hat sich mit Leib und Seele dem Tempel verschrieben, dem sie sich zusammen mit ihrer Schwester einst anschloss und ist dort als Künstlerin tätig. Vor dem Virus war sie oftmals alleine, einsam, auf sich selbst zurückgeworfen. Sie wurde zu einer Beobachterin der Welt und ihrer selbst. Von früh an hat sie sich ihren Phantasiewelten hingegeben und wie verrückt gemalt und gezeichnet. Die meisten Gemälde, die regelmäßig im Tempel ausgestellt werden, beruhen auf religiösen Motiven. Die Religion ist für sie eine ganz wesentliche Inspirationsquelle. Zum Beispiel hat sie verschiedene Bilderserien zu jüdischen Feiertagen und Festen gemalt. Ganz wichtig für sie, um neue Ideen zu sammeln, sind auch ihre regelmäßigen Dialoge mit Andersgläubigen oder Nichtgläubigen, die sie dann in ihren Werken verarbeitet. Gleichwohl lassen sich auch autobiografische Aspekte in ihren Werken erkennen: In einer gezeichneten Bilderserie ist sie selbst zu sehen, oft mit zeitgenössischer Kleidung, wie sie Zeugin historischer Ereignisse oder philosophischer Erfahrungen und dabei auf prominente Persönlichkeiten der Geschichte trifft.

Der Tempel ist für sie mehr als nur eine Gemeinde. Hier ist sie daheim, die Templer sind ihre Familie. Gemeinsam mit ihren Gefährten möchte sie das Leben erkunden, die Philosophie, Kultur und Natur entdecken, aus reiner Neugier, ohne sich etwas beweisen zu müssen und dabei die Liebe zu Gott erfahren.


   
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Mottel Kamzoil-frei

   

   

   
Raviv Ullman| 20| Schneider

  Mottel wurde in Eilat (Israel) geboren, wobei seine Eltern neuseeländische Staatsbürger waren. Sein Großvater mütterlicherseits war Rabbiner in Dunedin und seine Familie war wiederum verwandt mit Jenny Shipley, der ersten Premierministerin von Neuseeland. Nachdem er geboren wurde, zog seine Familie von Israel nach Dunedin. Als Mottel jünger war, arbeitete sein Vater als Clown. Eine künstlerische Karriere kam für den jungen Mann, der fließend Hebräisch spricht und sich selbst das Schlagzeugspielen beibrachte, nicht in Frage. Er wollte einen handwerklichen Beruf ergreifen und sich eines Tages mit einem eigenem Unternehmen selbstständig machen. Der Virus nahm ihm zwar die Familie, nicht aber den Lebenswillen. Er irrte einige Jahre ziellos umher, ehe er sich der charismatischen Rabbinerin Sofer anschloss und zum Schneider avancierte.

Der schusselige, unbedarfte, aber herzensgute Schneider hatte sich schon immer für Modemarken interessiert und punktet bis heute mit seiner Stilberatung. Er studierte die Werdegänge von bekannten Modedesignern und wollte einen ähnlichen Weg einschlagen. Heute weiß der konservative Jude, dass Gott ihm seine Gabe nicht geschenkt hat, damit er Geld verdienen kann, sondern um seinen Tribe am Leben zu halten. Und genau das macht er auch mit sehr viel Leidenschaft, verfolgt dabei aber durchaus auch einen individuellen, künstlerischen Anspruch. Leger, witzig, pfiffig – das macht seinen Look aus. Auf den schlichten weißen Kleiderständern seiner kleinen, bescheidenen Werkstatt hängen Trenchcoats, Fräcke, Cocktailkleider, Sakkos und Pullis – alle mit Kapuzen. Nicht im Schlabberlook, sondern auf Figur geschnitten und sexy. Für Mottel gehört die „Kapuze“ zur klassischen Ausstattung. Auch bei der jüdischen Linie, die – im Gegensatz zum übrigen Angebot – bedruckt oder bestickt ist: Mit dem Davidstern, dem siebenarmigen Leuchter Menora oder mit hebräischen Sprüchen. Symbole, die mit einem Stigma behaftet sind und hier zum Mode-Accessoire werden. Der junge Mann will unbedingt, dass man Symbole wie den Davidstern mit Stolz trägt, nach dem Motto: "Ich will das tragen, es ist cool und sexy!"

In Neuseeland denkt man bei Juden immer, dass sie ermordet wurden. Mottel will daran erinnern, was sie vorher alles geschaffen haben! Es gab auch eine Zeit, wo es toll war, Teil dieser Gemeinschaft zu sein! Er ist zwar konservativ, aber keineswegs ultraorthodox. Was er am Leben im Tempel toll findet, ist, dass das Judentum hier nicht volkstümlich wirkt – so wie: Mann mit Bart und Schläfenlocken. Das Design, die Gemeinschaft, alles ist unaufdringlich und gleichzeitig attraktiv und modern.


 
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Yakov Alejchem-frei

 

 

 
Amit Rahav| 23 Jahre| Tempeldiener

  Gottes Existenz ist für ihn die einzige Tatsache auf dieser Welt. Er glaubt an Gott und definiert sich als ultraorthodoxer Jude. Gleichzeitig hat er das Gefühl, oft werden Gottes heilige Gebote und kulturelle Interpretationen vermischt, das gefällt ihm nicht. Er versucht das auseinanderzuhalten, aber natürlich eckt er damit oft an, nicht alle wollen das. Auch nicht im Tempel.

Yakov wuchs in Wellington auf und ging dort auf das Moriah-College, eine jüdisch-orthodoxe Tagesschule mit Angeboten vom Kindergarten bis Klasse 12. Seine Pedanterie und Rechthaberei, die er durch den Einfluss seiner Eltern ungehemmt ausleben durfte, stieß bei Lehrern wie Mitschülern in der Regel auf Ablehnung. Er ist kein Mann der Kompromisse und lässt sich ungerne auf Abstriche ein. Als der Virus über die Welt fegte, soll er Augenzeugen nach auf der Straße getanzt haben in der Hoffnung nun endlich die Belohnung für sein frommes Verhalten zu erlangen. Die Ernüchterung setzte prompt ein, als Zoot die Straßen unsicher machte und die Menschen ihre dunklen Triebe vollends auslebten. Angewiedert vom sündigen Leben in der Großstadt zog er auf das Land, versuchte dort ein gottgefälliges Leben aufzubauen und muss doch wieder weichen, als die Chosen ihre heidnischen Lehren verbreiteten. Er wanderte auf die Südinsel und ließ sich im Umland von Dunedin nieder, erwartete den Beginn der messianischen Zeit oder zumindest ein Zeichen von Gott, damit alle sündigen Handlungen, die er als unsäglich treife empfand, endlich ein Ende finden sollten. Er stand unmittelbar vor einer religiösen Psychose, als Rabbinerin Sofer ihn gebrechlich und krank auf einem Hof am Rande der Stadt Dunedin vorfand. Obwohl sie eine Frau war, noch dazu eine Predigerin, lauschte er fasziniert ihren Worten und ließ sich überzeugen. Denn sie hatte ja auch Recht und er gewahrte, dass die Menschen zum rechtschaffenen Leben überzeugt werden müssen, von alleine werden sie die Nähe zu Gott niemals finden. Er wird zwar oft gemaßregelt, wenn er in seinem Eifer zu weit geht und fast schon missionarische Reden hält, hin und wieder mag er immer noch an Psychosen leiden, aber im Grunde seines Herzens ist er ein redlicher Mann, der die jüdischen Gebote nach bestem Wissen und Gewissen so genau wie möglich befolgen will. Sein Eifer kennt keine Grenzen und so will er der beste und fleißigste Tempeldiener werden, den dieser Tempel jemals hatte oder haben wird, auf dass Gott sie alle für seine Rechtschaffenheit zum Gunsten der Gemeinschaft richte!


   
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Zuletzt von Quina am Sa Jan 29, 2022 4:24 pm bearbeitet; insgesamt 21-mal bearbeitet






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Beitrag von Quina Sa Jan 01, 2022 2:09 pm

Muslime

 
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Amira-frei

 

 

 
Tua El-Fawwal| 23 Jahre| Imamin


Amira schrieb:Der Koran sagt nichts darüber, welches Geschlecht ein Imam haben soll. Hingegen sagt er, dass Männer und Frauen gleichwertige spirituelle Partner sind, die beide Wissen suchen und Wissen erhalten sollen. Es geht also immer auch um euch. Die Religion ist nicht dazu da, euch Dinge aufzuzwingen. Sie soll das Leben einfacher machen. Ihr müsst es so machen, wie es bei euch passt.
Unbeschwert, gefühlsbetont und extrovertiert - wer Amira mit dem Hijab erlebt merkt sofort, dass die junge Frau die geborene Imamin ist. Sie ist davon überzeugt, dass weibliche Imame in der islamischen Seelsorge einen Vorteil haben: Zu ihr kommen zum Beispiel Frauen, die ein Kind verloren haben, Frauen mit postnataler Depression, Frauen, die belästigt oder vergewaltigt wurden. Solche sensitive Themen besprechen Frauen meist nur mit Frauen. Weibliche Imame leisten also einen sehr wichtigen Beitrag zur Stabilität einer islamischen Gemeinschaft und bauen Brücken.

Amira wuchs in einer liberalen Familie auf, die vor einigen Generationen aus Ägypten eingewandert ist. Der Vater war Französischlehrer, die Mutter blieb Hausfrau. Und auch wenn der Vater selten ein Gebet verpasste, ließ er seiner Tochter viele Freiheiten. Der Glaube war für ihn etwas sehr Persönliches. Er förderte ihren Wunsch, eines Tages als Imamin tätig zu sein. Oft gegen den ausdrücklichen Willen einiger radikaler Traditionalisten hielt sie inspirierende Predigten in der Al Huda Mosque und zauberte den gottesfürchtigen Menschen ein Lächeln auf die ärmlichen und von Kummer geplagten Gesichter. In der Schule war sie oft dem Rassismus ihrer Lehrer oder Mitschüler ausgesetzt, aber das war ihr egal. Sie lässt sich auch heute nicht durch missgünstige Menschen kleinmachen und versucht diese mit viel rethorischem Geschick von ihren Talenten zu überzeugen.

Amira fühlte sich in der bestehenden muslimischen Gemeinschaft nicht aufgehoben und suchte nach einem Ort, an dem sie sich mit Menschen spirituell und religiös verbinden konnte. Weil sie das nicht fand, gründete sie kurz vor dem Virus selber ein Zentrum, in welchem die islamische Mystik, der Sufismus sowie die Gleichstellung von Männern und Frauen im Zentrum standen. Durch die pandemisch begünstigten Unruhen wurden allerdings Moschee und Zentrum gleichermaßen in Mitleidenschaft gezogen. Amira bat um ein Zeichen von Allah und erhielt die Antwort prompt, als die Hindus ihren Tempel auch für Außenstehende öffneten. Sie schloss sich der aufblühenden neuen Gemeinschaft an und kann endlich als Imamin praktizieren.


 
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Amala-frei

 

 

 
Iman Vellani| 16 Jahre| Schneiderin
Amala lebt in ihrer eigenen Welt und ist ein introvertierter, schüchterner Mensch. Vor dem Virus ist sie in einer sehr strenggläubigen Familie aufgewachsen. Ihre pakistanischen Eltern wanderten vor ihrer Geburt nach Neuseeland aus. Obwohl Amala stolz und respektvoll gegenüber ihrer Herkunft und ihrem Glauben war, fühlte sie sich immer anders und wurde von ihren Mitschülern oft wegen ihrer nerdigen Interessen und strengen Eltern verspottet. Freunde hatte sie keine, denn sie durfte nur Kontakte zu Menschen pflegen, die ihren kulturellen Kontext teilten und von ihren Eltern für würdig befunden wurden - was so gut wie nie geschah. Sie fühlte sich unsichtbar und machte aus ihrer Not eine Tugend. Amala liebte Comics, besonders solche mit einsamen Einzelgängern und zeichnete viele Geschichten mit sich in der Hauptrolle. Das reichte ihr irgendwann nicht mehr und so schneiderte sie viele unterschiedliche Handpuppen, um zu diesen Wesen eine Verbindung aufzubauen. Für sie waren die Puppen keine leblosen Gegenstände, durch ihre Vorstellungskraft und dank ihres trainierten Bauchredens, schuf sie viele Freunde, die sie verstanden und zu denen sie eine soziale Beziehung aufbauen konnte.

Als der Virus über die Welt fegte, war das für sie ein Befreiungsschlag. Die erste Freude verblasste und sie stürzte in eine tiefe Depression, als sie das wahre Ausmaß erkannte und sich vor Angst in einer Moschee versteckte. Dort machte sie die Bekanntschaft mit Amira, der ersten muslimischen Imamin des Landes. Die Muslime wollten ihre Traditionen bewahren, nicht nur das, sogar reformieren und das war für Amala angenehme Musik in ihren jungen Ohren. Bei einem Angriff durch gewaltätige Tribes wurde die Moschee allerdings zerstört und sie floh, zusammen mit den anderen Muslimen, in den "Temple of a Thousand Beliefs". Die Hindus gewährten ihnen Asyl und versprachen, dass sie einen Ort für alle Glaubensrichtungen und Weltanschauungen schaffen wollten, ohne Zwang und sture Regeln. Heute ist Amala eine leidenschaftliche Muslima, die durch das neugierige Fragen auffällt und niemals blind den antiquierten Regeln gleich welcher Art folgen würde. Sie dient der Gemeinschaft als Schneiderin und erhellt so manchen Abend mit ihrer Kunst des Bauchredens. Eine Schwäche hat sie allerdings und diese ist ihr sehr peinlich: Sie fürchtet sich vor Männern und verstummt in ihrer Gegenwart.


 
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Malik-frei

 

 

 
Mo Bahla| 20 Jahre| Aufpasser / Wachdienst
Als Kind fühlte sich Malik oft fremd, hatte keine Freunde und war schlecht in der Schule: Als Sohn einer marokkanischen Auswandererfamilie hatte er keinen gelungenen Start in Neuseeland. Seine Eltern betrieben ein Restaurant in Dunedin und versuchten ihn zu unterstützen, die Geldsorgen hingen über ihrem Haussegen wie ein Damokles-Schwert immer in Verbindung mit der Angst wieder in die Heimat abgeschoben zu werden. Die älteren Schüler haben ihn immer gemobbt und provoziert, damit er ausrastet und sie ihn dann bei den Lehrern anschwärzen konnten. Einmal ist ihnen das sogar gelungen, denn nach einem verlorenen Rugby-Turnier wurde er zu einem Kampf gegen den Spieler einer gegnerischen Mannschaft aufgestachelt und bekam ein Verweis für sein Fehlverhalten. Malik hatte schon immer ein sehr hitzköpfiges, fast schon jähzorniges Temperament. Inzwischen hat er sich gut im Griff und ist sogar als Streitschlichter tätig.

Der Virus hat ihm den Wert der Selbstbeherrschung, aber auch die Achtung vor Allah gelehrt. Er vermisst seine Eltern sehr stark und jede Erinnerung an sie schmerzt ihn. Während der Pandemie machte er die Bekanntschaft mit der charismatischen Amira und schloss sich ihr an. Später trat er ebenfalls den Templern bei und übernahm die Aufgaben des Wachdienstes und des Aufpassens.  Zu seinen Aufgaben zählen nicht nur die Sicherheit und das Entfernen von Störenfrieden, nein er informiert alle Neuzugänge sowie Gäste über die hiesigen Gepflogenheiten und sorgt für die Einhaltung aller Regeln. Manchmal sind Streitigkeiten vorprogrammiert, selten im Tribe, mehr durch Außenstehende hervorgerufen. Ihm gelingt nicht immer der Spagat zwischen seinem impulsiven Temperament und einer mentalen Selbstbeherrschung, aber wenn er sich beruhigt und tief durchatmet, dann kann er auch mit viel Einfühlungsvermögen auf seine Mitmenschen zugehen und zwischen den streitenden Parteien vermitteln.


 
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Abdelkarim-frei

 

 

 
Danny Pudi| 23 Jahre| Tischler
Aufgrund seiner sehr durchmischten Wurzeln und seines eigentümlichen Verhaltens wird er oft als Außenseiter wahrgenommen. Er spricht viele Sprachen, darunter Englisch, Gebärdensprache, Maorisch, Indonesisch und Arabisch. Sein Vater stammt aus Palästina, seine Mutter ist eine aus Indonesien stammende Neuseeländerin. Als er sechs Jahre alt war, verließ sein Vater die Familie und Abdelkarim hatte lange Zeit das Gefühl, dass ihn seine Mutter dafür verantwortlich gemacht hat. Von da an kümmerte sich niemand um ihn und er verbrachte seine Kindheit vor dem Fernseher, weswegen er über einen riesigen Popkultur-Wissensfundus verfügt. Er träumte von einer Karriere als Filmregisseur und erwachte schließlich in einer vom Virus gezeichneten Welt. Gott möchte die Menschen bestrafen, denkt er sehr häufig, daher ist ein gottgefälliges Leben die einzige logische Konsequenz. Er fand Zuflucht in der muslimischen Gemeinschaft und folgte Amira in den Tempel, um dort als Templer zu wirken. Er dient der Gemeinschaft hauptsächlich als Tischler und hat sich die vielen Arbeiten mit Holz, teilweise auch mit Ton, selbst angeeignet. Außerdem besitzt er ein eidetisches Gedächtnis.

Er spricht mit einer sehr monotonen Stimme und ist emotional nur begrenzt ausdrucksfähig, was Spekulationen entfacht hat, dass er an einer Form des Autismus leiden könnte. Abdelkarim ist trotz seiner Souveränität und seinem eigentlich stabilem Selbstbewusstsein im Herzen noch ein Kind. Er hat Probleme menschliche Emotionen wiederzugeben und/oder sie zu erkennen, deswegen leitet er situationsbedingt sein Handeln nach ehemaligen TV Serien und Filmen, oftmals schlüpft er auch in eine Rolle, wenn er sich aus etwas dass ihn irritiert entziehen möchte.


 
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Zuletzt von Quina am Sa Jan 29, 2022 4:33 pm bearbeitet; insgesamt 20-mal bearbeitet






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Beitrag von Quina Sa Jan 01, 2022 2:35 pm



 


 
Buddhisten

 
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Rinpoche-frei

 

 
Jamyang Jamtsho Wangchuk| 15 Jahre| Mönch

 
Rinpoche schrieb:Versuchen wir, das Beste eines jeden Menschen zu erkennen, den anderen im bestmöglichen Licht zu sehen. Diese Einstellung erzeugt sofort ein Gefühl der Nähe, eine Art Geneigtheit, eine Verbindung.

Das Mönchstum hat in der Familie von Rinpoche eine lange Tradition. Zyniker würden behaupten, dass er keine andere Wahl hatte. Sein Vater aber hat ihn nie in die eine oder andere Richtung gedrängt. Er sollte seinen eigenen Weg finden. Rinpoche empfand den Buddhismus immer als überaus inspirierend. Vor dem Virus wusste er allerdings nicht, was aus ihm mal werden sollte und so probierte er unterschiedliche Weltanschauungen und Philosophien aus. Vermutlich ist das auch einer der Gründe, warum er sich heute so gut mit den unterschiedlichen Richtungen auskennt und auf den Laien so erleuchtet wirkt. Er selbst würde sich nicht als erleuchtet ansehen, er redet ohnehin nur wenig über sich. Als sein Vater starb und die Gesellschaft zusammenbrach, erkannte er die vielen Geistesgifte und fühlte das Mitleid in seinem Herzen. Er wollte den Menschen helfen, ihr spirituelles Oberhaupt werden und ihnen einen Weg aus dem Leiden aufzeigen. Er zog als Mönch durch Dunedin und versuchte die Menschen durch Taten und weniger durch Worte zu überzeugen. Als er schließlich auf den Tempel stieß und die wachsende Gemeinschaft der Templer erblickte, schloss er sich dem Tribe an und übernahm die Leitung der buddhistischen Gemeinde.

Rinpoche meditiert ungefähr 2-3 Stunden pro Tag. Meditation ist für ihn ein Weg, der zum Beispiel helfen kann, zur Entspannung zu kommen, vom Stress abzuschalten, sich zu beruhigen, sich nicht allzu viele Gedanken zu machen. Oder es geht auch ganz allgemein um eine bessere Alltagsbewältigung, um positiveres Denken und um sich einfach glücklich zu fühlen. Aber es hängt auch davon ab, dass man regelmässig meditiert. Nach dem Meditieren fühlt man sich frei und befreit. Und wenn man sich wohlfühlt, dann wirkt sich dies auch auf die Mitmenschen aus. Meditation ist wie eine Lupe, die an der Sonne liegt, heiß wird und brennt. Meditation ist für alle Menschen geeignet, darum gibt er auch Meditationskurse für alle Interessierten. Für Meditation gibt es keine bestimmte Technik. Es ist aber nötig, eine Lehrperson dabei zu haben, die einem zeigt, wie man richtig meditiert, damit man mit der Meditation weiterkommt und davon auch etwas profitiert.

Die Führung und Organisation der buddhistischen Zeremonie an den wichtigen Tagen gehört auch zu seinen Aufgaben. Sonst erteilt er noch Ratschläge und unterstützt Menschen, die Hilfe brauchen im Tempel. Gemeinsam mit seinen Gefährten setzt er sich für einen dauerhaften und stabilen Frieden ein.


 
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Chögyam-frei

 

 

 
Andreas Bourani| 23 Jahre| Seelsorge

  Chögyam wurde als Sohn nordafrikanischer Eltern, die er nie kennenlernte, in Dunedin geboren. Einige Tage nach seiner Geburt kam er in eine neue Familie und wurde adoptiert. Er wuchs im Nordteil der Stadt mit zwei, inzwischen verschollenen, Schwestern auf und wurde am musischen Zweig der Otago High School unterrichtet. Seine Mutter war dort Lehrerin. In seiner Kindheit war er Ministrant. Nach dem Virus brach er mit dem christlichen Glauben und verschrieb sich der buddhistischen Lehre. Er schloss sich recht früh den Templern an und ist dort als Seelsorger tätig.

Chögyam ist ein sehr sanfter Mann mit sehr viel Diplomatie und Feingefühl. Er ist ein guter Beobachter, meidet extreme Taten oder Worte und will sich stets korrekt verhalten, wie die Knigge des Tempels, aber auch die buddhistischen Tugenden dies verlangen. Er nimmt seine Arbeit sehr ernst, denn die Lehre Buddhas ist kein Geschäft, kein Business und sollte frei von politischem Kalkül sein. Zu ihm kommen auch Leute mit einem Bedürfnis nach Trauerbegleitung, zum Beispiel wenn jemand verstorben ist und es den Angehörigen sehr schlecht geht und sie Lebensfragen haben. Ihm ist der religiöse Kontext egal, ob nun ein Christ oder Atheist vor ihm steht, er möchte allen Menschen helfen und seine Unterstützung anbieten. Nächstenliebe und Mitgefühl sind nicht die einzigen Aspekte seiner täglichen Arbeit, denn zum dauerhaften Frieden gehören für ihn auch Kompromissbereitschaft und völlige Gewaltlosigkeit. Um seine Mitmenschen zu besänftigen, versucht er sie stets mit weisen Sprüchen und Zitaten aus der buddhistischen Literatur zu inspirieren und sie zum Nachdenken anzuregen.


 
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Losang-frei

 

 

 
Alan Dawa Dolma| 23 Jahre| Köchin

 Als Tibet 1965 zur "autonomen Region der Volksrepublik China" erklärt wurde, wanderte die Familie nach Neuseeland aus, um der sozialistischen Umerziehung zu entkommen. Der Wunsch, eines Tages in die Heimat zurückzukehren, sollte sich vor dem Virus nicht mehr erfüllen. Immer wenn Losang auf ihre Herkunft angesprochen wird und ob sie die Rückkehr zu ihren Wurzeln plant, sieht sie lächelnd zur Seite und verweist auf das nächste Leben. In diesem Leben hat sie bereits ihren Platz gefunden und zwar als Köchin der Templer.

Zu ihren sechs Geschwistern hat sie kaum Kontakt, sie sind alle ihren eigenen Weg gegangen. Für Losang hingegen steht fest, dass die Zubereitung von Speisen ihr Weg zur Erleuchtung ist. Durch das Kochen möchte sie mit der Welt kommunizieren und die Menschen zusammenbringen, denn Kochen ist pure Meditation. Kochen als buddhistische Übung? Für Losang, die dem tantrischen Buddhismus folgt und zum Teil mit der Bön-Religion mischt, ist diese Herangehensweise eine völlige Selbstverständlichkeit. Sie ist eine Meisterin der Improvisationskunst, probiert gerne neue Rezepte aus und ist bekannt dafür, aus allen vorhandenen Zutaten meisterhafte Kreationen zu zaubern. Sie betreibt allerdings keine Geheimniskrämerei, denn jeder darf ihr gerne jederzeit über die Schulter schauen.

Wenn man ihr dabei zuschaut, wie sie in fließenden Bewegungen Kräuter zerhackt, Pilze teilt und in einer Pfanne mit Sojasauce und Sesamöl schwenkt, wirkt sie keinesfalls spontan, sondern so, als würde sie einem routinierten Ablauf folgen, einer rhythmischen Choreographie, bei der die Hände scheinbar losgelöst vom Verstand ihr Werk verrichten. Jeder ihrer Arbeitsschritte ließe sich ohne großartiges Kochtalent am heimischen Herd spielend imitieren. Die Küche der Templer ist einfach. Hier geht es auch nicht um einen starren Kanon aus perfektionierten Rezepten – die gemeinsame Küche ist vielmehr ein Konzept, aufgebaut auf ein paar einfachen Regeln im Sinne der buddhistischen Philosophie und in Kooperation mit allen anderen Weltanschauungen des Hauses.

Für Losang liegt die Kraft in der ruhigen Achtsamkeit einer jeden Handlung und eines jeden Gedankens. Ob das die Ruhe ist, mit der sie ihre Worte wählt, das Schneckentempo, in dem sie das Gemüse schnippelt, oder die Jahre, die sie der Natur gibt, die Früchte wachsen und die Saucen reifen zu lassen. Essen ist für sie ein Bindeglied zwischen Körper und Geist. Die versierte Köchin der Templer, die jeden Moment ihres Lebens darum bemüht ist ihren Geist zu entwickeln und so die Buddha-Natur zu erlangen, kennt auch die ruhigen Momente abseits der Küche. Das ist dann der Moment, wo sie ihren Mitmenschen mit leuchtenden Augen über Tibet berichtet, tibetische Musikinstrumente spielt oder Tanzkurse zu tibetischen Liedern anbietet. Leben heißt für sie Meditation, ob sie nun kocht oder musiziert ist dabei einerlei.


 
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Zuletzt von Quina am Sa Jan 22, 2022 2:38 pm bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet






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Beitrag von Quina Sa Jan 01, 2022 3:26 pm



 


 
Sonstige

 
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Diljit Bawa-Bhasin-frei

 

 
Diljit Dosanjh| 23 Jahre| Sikh-Guru

 
Diljit Bawa-Bhasin schrieb:Es geht um die Frage, wer du wirklich bist, woher du gekommen bist, und wo du hin sollst. Es geht darum, wie man das Ego überwinden kann - Begierde, Wut, Gier, Arroganz, die Verhaftung im Weltlichen. Wenn man dieser Lehre folgt, wird man automatisch respektvoller gegen die Natur, gegen die Mitmenschen. Wir wollen im Einklang leben mit der Schöpfung.

Wie seine religiöse Sozialisation verlaufen ist? Das ist ein tiefes und unerklärliches Gefühl. Er hat viel durch meine Eltern gelernt, die von Indien nach Neuseeland ausgewandert sind. Vor dem Virus hat er Bücher über verschiedene Religionen und Philosophien gelesen, wollte Lehrer werden und viele Reisen unternehmen. Als er sich bewusst für die Religion seiner Eltern entschied, wurde er von seinen Mitschülern von kritischen Fragen überhäuft. Das hat ihn anfangs irritiert. Dann jedoch hat es ihn angespornt, sich mit dem Guru Granth Sahib zu befassen. Letztlich hat es ihn sehr bereichert. Sikh heißt Schüler. Dies beinhaltet eine stetige Offenheit für Neues. Aufrichtige Schüler versuchen aus ihren Fehlern zu lernen. Sie tauchen immer tiefer ein in die Inhalte, mit denen sie sich befassen. Als Sikh geht es darum, im Laufe der Zeit ein Gespür dafür zu entwickeln, welche Haltungen in einer spirituellen und damit universellen Tiefgründigkeit wurzeln. Das ist es, was ihn an Religion und am Leben fasziniert, genau das möchte er an seine Mitmenschen weitergeben. Heute ist er zwar kein Lehrer, aber durchaus gebildet und sehr charismatisch. Die Templer kennen ihn als einen sehr engagierten und humorvollen Guru, der die Sikh-Gemeinschaft zusammenhält und sehr viel Wert auf konstruktive Zusammenarbeit sowie ein friedliches Miteinander legt.

Und die kritischen Fragen? Die irritieren ihn heute nicht mehr, denn er sieht sie als sportliche Herausforderungen. Wie sonst sollte er lernen besser zu werden und wie sonst sollten die Unwissenden mehr über die Sikhs erfahren? Nicht die Religion ist ausschlaggebend dafür, wie ein Mensch ist, sondern sein Handeln. Und dieses kann nur individuell erlebbar sein, denn für sture Dogmen gibt es keinen Platz. Sikh ist also eher ein Lebensweg, der nach und nach beschritten wird. Die spirituelle Welt können wir nicht mit eigenen Augen sehen, die liegt in Inneren des Menschen verborgen.

Natürlich trägt er auch einen Turban, denn er steht für ein würdevolles, tugendhaftes und emanzipiertes Leben. Die Begründer haben jedem Menschen Würde und Nobelhaftigkeit zugesprochen. Sikhs tragen den Turban auch, um die ungeschnittenen Haare zu schmücken. Im Einklang mit der Schöpfung zu leben heißt für sie auch, den Körper möglichst so zu respektieren, wie er geschaffen wurde.



 
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Wakilia-frei

 

 

 
Gloria Colston| 20 Jahre| Händlerin

 
Wakilia schrieb:Dies über alles: Sei dir selber treu! Hört auf zu versuchen jemand anders zu sein. Tragt eure Herkunft mit Stolz. In sich zu sein, ist schon Voodoo. Wer sich selber kennt, wird in seiner Kultur leben und seinen Stolz wiederfinden. Voodoo ist Spiritualität. Viele Menschen haben sie verloren und müssen versuchen sie in sich selbst wieder zu finden.

Voodoo, ist das nicht dieser bösartige Kult mit Blutopfern und Zombies? Alles Vorurteile, ist die Meinung von Wakilia, die nicht nur als Händlerin in Erscheinung tritt, sondern auch als praktizierende Voodoo-Priesterin im Tempel anzutreffen ist. Voodoo hat nichts Bösartiges an sich. Um Angst vor der Religion zu verbreiten, werden Fakenews und Horrorgeschichten verbreitet. Sie werden mit Absicht verbreitet, weil die Menschen diese Religion nicht weiter praktizieren sollen. Der Virus wirkte wie ein Befreiungsschlag und obwohl Wakilia ihre Familie vermisst und die Trauer in den Herzen der Überlebenden durchaus nachvollziehen kann, wurden die maroden und korrupten Institutionen fortgewischt und machten Platz für Selbstfindung und wahrhaftige Spiritualität. Wakilia ist sehr impulsiv, oftmals geht ihr hitziges Temperament mit ihr durch - besonders wenn es um Vorurteile und Lügen geht - aber wer sich die Zeit nimmt und ihr zuhört, dem steht sie gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Wie sie eine Priesterin wurde? Das war keine Entscheidung. Sie ist so geboren worden. Das ist ihre Kultur, die Spiritualität ihrer Ahnen. In jeder Familie gibt es einen Voodoo-Priester. Bei ihr war es die Oma, die gemeinsam mit der Familie aus Haiti auswanderte um der politischen Verfolgung durch François Duvalier zu entgehen. Als Kind hat Wakilia sie oft begleitet und hat viel von ihr gelernt. Je mehr sie lernte, desto mehr wusste sie, dass das ihr Leben war und, dass sie später so leben wollte. Sie wollte Leuten helfen und ließ sich zur Priesterin ausbilden.

Nach dem Virus verlor sie keine Zeit und erarbeitete sich einen Ruf als Hellseherin. Sie nutzte dabei Pferd und Wohnwagen ihrer Oma, die im Geiste immer bei ihr ist, das weiß sie genau. An besonders einsamen Tagen redet sie mit ihren Ahnen und wenn der Wind sich hebt, die Blätter rascheln, dann ist sie sich einer Antwort gewiss. Die Menschen kommen aus verschiedenen Gründen zu ihr. Sie suchen Spiritualität, denn die Welt ist zwar von allem überflutet, aber sie halten am Ende nichts in den Händen. Sie hält Rituale ab, leitet Zeremonien und Feiern und legt auch die Karten. Ist sie gerade nicht dabei zu ergründen, was die Zukunft für die Welt bereithält, ist sie auf dem Markt unterwegs und treibt Handel im Auftrag der Templer. Der Tribe ist für sie zu einer neuen Familie geworden, hier kann sie ihre wahre Identität ausleben und braucht sich nicht zu verstellen.


 
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Te Pita-frei

 

 

 
Te Kohe Tuhaka| 23 Jahre| Wachdienst

 Sein Versagen wird er sich niemals verzeihen. Der wortkarge Maori-Krieger, der häufig als Wachmann im Tempel eingesetzt wird, sieht sich als entehrt an, seit er eine Schlacht gegen die Lawliet verlor und als einziger überlebte. Vor dem Virus war ihm keine große Zukunft beschienen. Er brachte mittelmäßige Noten nach Hause und erfüllte seine Eltern, die als Handwerker tätig waren, nicht unbedingt mit Stolz. Aber auf eines konnte er sich immer verlassen: Auf seine Körperkraft. Er verbrachte viele Stunden mit Fitnesstraining und Kampfsport, verließ die Schule um sich auf der Straße durchzuschlagen und vielleicht irgendwo als Sicherheitskraft oder Bauarbeiter zu arbeiten. Als der Virus ausbrach, bildete sich oben in Rotorua ein Maori-Tribe, dessen Ziel die Aussöhnung mit Land und den Ahnen darstellt und die ihre Maori-Kultur um jeden Preis bewahren wollen. Er schloss sich seinen Brüdern und Schwestern an, machte Karriere und wurde bald schon zum stellvertretenden Anführer ernannt. Niemand konnte ihm das Wasser reichen. Jedenfalls bis zum schicksalhaften Tag, als die Lawliet die Gegend heimsuchten.

Er sah die vielen Leichen, die zerstörten Häuser und den schwelenden Rauch und schwor seinem Häuptling blutige Rache. Er wollte nicht eher ruhen, bis die Lawliet für ihren Frevel bezahlt hatten. Zusammen mit Mehe bildete er einen Sondereinheit und folgte dem feindlichen Tribe bis nach Dunedin. Hier verloren sich die Spuren und um nicht aufzufallen, schloss sich die Gruppe den Templern an. Seine Anwesenheit wird von kurzer Dauer sein, jedenfalls bis zum Tag seines Erfolges. Er schreckt auch vor dem Pakt mit den unheiligen Kräften nicht zurück und ließ sich kürzlich vom Geheimkult des Ruaumoko anwerben. Aber ob das so eine gute Idee war? Je länger er bleibt, desto intensiver werden seine Freundschaften und Erfahrungen mit den Templern, überdies würde Mehe seine Absichten niemals gutheißen, würde sie jemals davon erfahren. Scheitert er, bleibt seine Ehre für immer verloren, aber wie könnte er seine Ehre zurückerlangen, wenn er dabei mit sinistren Mächten paktiert und skrupellos alle Maori-Ideale verrät?


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Mehe Green-frei





Darneen Christian| 20 Jahre| Gartendienst

Aufgewachsen auf der Nordinsel, hatte sie sich ganz der Maori-Kultur verschrieben und wollte das lebendige Erbe ihrer Vorfahren bewahren. Tänze und Lieder, Geschichten und Karakia – das alles prägte ihr Leben in Rotorua und ihre Eltern verdingten sich als Touristenführer sowie Eventmanager. Um das Fremde zu verstehen, zu wissen, was die Welt im Inneren zusammenhält, sollte jeder erst das Eigene und Vertraute erforschen. Anders als ihre große Schwester, Tahnee, waren für sie Glaube und Spiritualität keine einfachen Symbolhandlungen. Die Götter sind echt und prüfen die Menschen, die Welt ist beseelt und mittels Energiearbeit kann der Mensch einen fundamentalen Einfluss auf das Schicksal nehmen. Aber nur, wenn man auch stark genug ist. Als ihre Großeltern die Apokalypse kommen sahen und ihre ältere Schwester um Teilnahme am großen Schutzritual baten, lehnte diese ab und Mehe versuchte alleine und auf sich gestellt die negativen Energien aufzuhalten. Sie gibt sich immer noch die Schuld am Massensterben und versucht jeden Tag erneut dem Erbe der Maori gerecht zu werden.

Ein Zufall führte sie auf die Südinsel. Als die Lawliet um 2000 herum den Norden des Landes heimsuchten und ihre Schwester von ihnen verschleppt wurde, vermutlich weil ein unheiliges Ritual nicht zum erwünschten Ergebnis führte, machte sie sich auf die Suche nach ihr. Sie will ihr keine Vorwürfe machen, sondern sich lediglich aussprechen und sie vom Kummer in ihrem Herzen befreien. Die Welt ist heutzutage sehr viel unsicherer geworden und so erreichte sie Dunedin nicht alleine. Sie scharrte einige Krieger und Gelehrte um sich, erreichten als Pilger getarnt die Stadt und schlossen sich den Templern an. Nicht, dass der Tribe ihnen nicht zusagt oder sie diese Werte nicht vertreten würden, aber ihr Ziel ist nach wie vor das Aufspüren der vermissten und vermutlich durch die Lawliet entführten Personen aus ihrem Tribe. Mehe ringt jeden Tag mit ihrer Aufgabe und obgleich sie eine grundsätzlich ehrliche Person ist, verbirgt sie die Wahrheit um kein Aufsehen zu erregen. Und so lebt sie in zwei Welten, die der Templer und die ihres Maori-Tribes.


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Sareum Srey Moch| 6 Jahre| Tempeldienerin
Kunthea ist ein ruhiger und sehr scheuer Mensch dessen Vertrauen man sich erst verdienen muss. Hat man das Herz des kleinen Mädchens erobert, ist sie jedoch sehr anhänglich und treu. Wenn jemand die Personen bedrohen würde, die ihr wichtig sind, würde sie alles tun um zu helfen. Da sie im Tempel aufwuchs, ist sie neuen Ansichten gegenüber sehr offen. Neuen Menschen hingegen weicht sie meist aus und beobachtet lieber aus der Ferne. Sie bleibt stehts bei ihren (Adoptiv-) Eltern. Sie ist sehr geduldig für ihr Alter, allerdings mindestens genauso stur und ehrgeizig. Wenn sie etwas erreichen will, tut sie alles was dafür nötig ist.

Sie war ein Jahr alt, als der Virus ausbrach. Über ihre leibliche Eltern weiß sie nichts und es ist auch nicht bekannt wer diese waren. Sie überlebte die folgende chaotische Zeit nur Dank ihren Adoptiveltern Thomas Han und Kajol Devi, die sie eines Tages fanden und trotz der Gefahren aufnahmen um sich um des kleine Mädchen zu kümmern. Die beiden sorgten hingebungsvoll für ihr Wohlergehen und überschütteten sie mit Liebe. Nachdem Kajol, deren Cousine und Thomas Han den Hindu-Tempel zu einer öffentlichen Begegnungsstätte machten, wuchs sie in Sicherheit und umgeben von verschiedenen Kulturen und Religionen auf. Vor kurzem zeigte sich ihr Geschick im basteln von Schmuck, Amuletten und Talismane, weshalb sie gerne in der Werkstatt hilft.


 
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